Die Nataliequelle (tschechisch: Pramen Natálie) gehört zu den bekanntesten Heilquellen in Franzensbad (Františkovy Lázně). Sie liegt etwa 1,5 Kilometer östlich des Stadtzentrums. Entworfen wurde die heutige, markante Kolonnade von Oskar Sgustav, einem gebürtigen und lokal ansässigen Architekten aus Franzensbad.Das Bauwerk ist eine luftige, dreiflügelige Anlage auf U-förmigem Grundriss im eleganten Stil des Neoklassizismus. Die Quelle wurde im Jahr 1878 entdeckt (einzelne Quellen nennen die Erstfassung 1871) und erschlossen, um das damals neu errichtete Kaiserbad mit Heilwasser zu versorgen. Das heutige neoklassizistische Kolonnadengebäude über der Quelle wurde im Jahr 1930 fertiggestellt und feierlich in Betrieb genommen. Die Namenspatronin: Ihren Namen erhielt die Quelle zu Ehren der serbischen Königin Natalie. Die Monarchin besuchte Franzensbad im Jahr 1880 als einer der prominentesten Kurgäste der Epoche. Aufgrund ihres angenehmen, erfrischenden Geschmacks wurde das Wasser ab dem späten 19. Jahrhundert in Flaschen abgefüllt und erfolgreich nach ganz Europa sowie Übersee exportiert. Im Jahr 1900 erhielt das Mineralwasser der Nataliequelle auf der Weltausstellung in Paris die höchste Auszeichnung. Medizinisch wird der kohlensäurehaltige Säuerling traditionell für Trinkkuren bei Erkrankungen der Nieren und der Harnblase eingesetzt.
Die Nataliequelle (tschechisch: Pramen Natálie) gehört zu den bekanntesten Heilquellen in Franzensbad (Františkovy Lázně). Sie liegt etwa 1,5 Kilometer östlich des Stadtzentrums.
Entworfen wurde die heutige, markante Kolonnade von Oskar Sgustav, einem gebürtigen und lokal ansässigen Architekten aus Franzensbad.Das Bauwerk ist eine luftige, dreiflügelige Anlage auf U-förmigem Grundriss im eleganten Stil des Neoklassizismus.
Die Quelle wurde im Jahr 1878 entdeckt (einzelne Quellen nennen die Erstfassung 1871) und erschlossen, um das damals neu errichtete Kaiserbad mit Heilwasser zu versorgen.
Das heutige neoklassizistische Kolonnadengebäude über der Quelle wurde im Jahr 1930 fertiggestellt und feierlich in Betrieb genommen.
Die Namenspatronin: Ihren Namen erhielt die Quelle zu Ehren der serbischen Königin Natalie. Die Monarchin besuchte Franzensbad im Jahr 1880 als einer der prominentesten Kurgäste der Epoche.
Aufgrund ihres angenehmen, erfrischenden Geschmacks wurde das Wasser ab dem späten 19. Jahrhundert in Flaschen abgefüllt und erfolgreich nach ganz Europa sowie Übersee exportiert.
Im Jahr 1900 erhielt das Mineralwasser der Nataliequelle auf der Weltausstellung in Paris die höchste Auszeichnung.
Medizinisch wird der kohlensäurehaltige Säuerling traditionell für Trinkkuren bei Erkrankungen der Nieren und der Harnblase eingesetzt.
Weitere Infos:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kolonnade_der_Nataliequelle