Franzensbad (Františkovy Lázně) bildet zusammen mit Karlsbad (Karlovy Vary) und Marienbad (Mariánské Lázně) das weltberühmte Böhmische Bäderdreieck. Die "Weltbühne Europas": Im 19. und frühen 20. Jahrhundert traf sich hier die europäische Hautevolee, darunter Kaiser, Könige, Denker und Künstler wie Goethe und Beethoven. Während Karlsbad pompös-monumental auftritt und Marienbad durch barocke Verspieltheit glänzt, bewahrte sich Franzensbad eine klassizistische, schachbrettartige Ruhe im typischen kaiserlichen „Schönbrunner Gelb“.
Die Neue Kolonnade steht für das Finale der goldenen Ära kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Die Neue Kolonnade von 1912 brachte den pompösen Neoklassizismus der "Belle Époque" nach Franzensbad. Kombination aus Kur und Kommerz: Das Gebäude von Gustav Wiedermann vereinte erstmals medizinische Spitzenanwendung (modernste CO₂-Infrastruktur an der Marienquelle) mit einer Flaniermeile und einem Geschäftszentrum. Dies entsprach dem damaligen Zeitgeist, Kuren mit gesellschaftlichem Leben und Konsum zu verknüpfen
Franzensbad (Františkovy Lázně) bildet zusammen mit Karlsbad (Karlovy Vary) und Marienbad (Mariánské Lázně) das weltberühmte Böhmische Bäderdreieck.
Die "Weltbühne Europas": Im 19. und frühen 20. Jahrhundert traf sich hier die europäische Hautevolee, darunter Kaiser, Könige, Denker und Künstler wie Goethe und Beethoven. Während Karlsbad pompös-monumental auftritt und Marienbad durch barocke Verspieltheit glänzt, bewahrte sich Franzensbad eine klassizistische, schachbrettartige Ruhe im typischen kaiserlichen „Schönbrunner Gelb“.
Die Neue Kolonnade steht für das Finale der goldenen Ära kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Die Neue Kolonnade von 1912 brachte den pompösen Neoklassizismus der "Belle Époque" nach Franzensbad. Kombination aus Kur und Kommerz: Das Gebäude von Gustav Wiedermann vereinte erstmals medizinische Spitzenanwendung (modernste CO₂-Infrastruktur an der Marienquelle) mit einer Flaniermeile und einem Geschäftszentrum. Dies entsprach dem damaligen Zeitgeist, Kuren mit gesellschaftlichem Leben und Konsum zu verknüpfen
Quelle: Österreichische Nationalbibliothek / AKON