Diese Straße verdankt ihren Namen der Zeile aus repräsentativen Kurhäusern und Hotels entlang ihres Verlaufes. Sie war exakt so ausgerichtet, dass sie die Morgensonne (Osten/Nordosten) voll einfing. Für die Kurgäste gehörte die Morgenpromenade im ersten Tageslicht zum festen Ritual der Trinkkur. Heute heißt die Straße "Dr. Pohoreckeho".
Wie viele andere herrschaftliche Gebäude in Franzensbad trug auch dieses Haus den Namen einer europäischen Metropole, um den internationalen Anspruch und die Herkunft der zahlungskräftigen Hautevolee widerzuspiegeln. Das Haus „St. Petersburg“ war ein erstklassiges, klassizistisches Kur- und Logierhaus direkt an der Morgenzeile. Es diente im 19. und frühen 20. Jahrhundert als feste noble Adresse für den internationalen Hochadel. Das russische Erbe im Kurbad: Der Name war kein Zufall. Vor allem das russische Zarenreich und der Adel aus Sankt Petersburg stellten über Jahrzehnte ein Kernklientel des Westböhmischen Bäderdreiecks. Unweit des Hauses und der Straße zeugt davon noch heute die prachtvolle russisch-orthodoxe Heilige-Olga-Kirche. Das Haus „St. Petersburg“ steht exemplarisch für diese Epoche, in der die Morgenzeile als „Fenster zur Welt“ galt, an dem Diplomaten, Künstler und Fürsten logierten.
Diese Straße verdankt ihren Namen der Zeile aus repräsentativen Kurhäusern und Hotels entlang ihres Verlaufes. Sie war exakt so ausgerichtet, dass sie die Morgensonne (Osten/Nordosten) voll einfing. Für die Kurgäste gehörte die Morgenpromenade im ersten Tageslicht zum festen Ritual der Trinkkur. Heute heißt die Straße "Dr. Pohoreckeho".
Wie viele andere herrschaftliche Gebäude in Franzensbad trug auch dieses Haus den Namen einer europäischen Metropole, um den internationalen Anspruch und die Herkunft der zahlungskräftigen Hautevolee widerzuspiegeln.
Das Haus „St. Petersburg“ war ein erstklassiges, klassizistisches Kur- und Logierhaus direkt an der Morgenzeile. Es diente im 19. und frühen 20. Jahrhundert als feste noble Adresse für den internationalen Hochadel.
Das russische Erbe im Kurbad: Der Name war kein Zufall. Vor allem das russische Zarenreich und der Adel aus Sankt Petersburg stellten über Jahrzehnte ein Kernklientel des Westböhmischen Bäderdreiecks. Unweit des Hauses und der Straße zeugt davon noch heute die prachtvolle russisch-orthodoxe Heilige-Olga-Kirche. Das Haus „St. Petersburg“ steht exemplarisch für diese Epoche, in der die Morgenzeile als „Fenster zur Welt“ galt, an dem Diplomaten, Künstler und Fürsten logierten.