Franzensbad (Františkovy Lázně) bildet zusammen mit Karlsbad (Karlovy Vary) und Marienbad (Mariánské Lázně) das weltberühmte Böhmische Bäderdreieck. Die "Weltbühne Europas": Im 19. und frühen 20. Jahrhundert traf sich hier die europäische Hautevolee, darunter Kaiser, Könige, Denker und Künstler wie Goethe und Beethoven. Während Karlsbad pompös-monumental auftritt und Marienbad durch barocke Verspieltheit glänzt, bewahrte sich Franzensbad eine klassizistische, schachbrettartige Ruhe im typischen kaiserlichen „Schönbrunner Gelb“.
Die Franzensquelle ist das unangefochtene Herzstück, die älteste Heilquelle und der Namensgeber von Franzensbad. Sie befindet sich direkt im historischen Zentrum am Rande des Kurparks. Die Quelle war schon im Mittelalter unter Namen wie Egerbrunnen bekannt. Um diesen Brunnen herum wurde ab 1793 die planmäßige Kurstadt errichtet.Prominente Gäste: Fast jeder historische Kurgast trank hier. Viele Besucher – darunter auch Johann Wolfgang von Goethe – verglichen den prickelnden, kohlensäure- und mineralstoffreichen Geschmack der Quelle scherzhaft mit Champagner. Das stark kohlensäurehaltige, eisen- und sulfatreiche Wasser wird vor allem für Trinkkuren bei allgemeiner Schwäche, Erschöpfung und leichten Verdauungsstörungen eingesetzt. Die Quelle wird von einem wunderschönen, kreisrunden Empire-Pavillon (Rondell) aus dem Jahr 1832 überdacht. Er ersetzte damals das erste hölzerne Quellhaus, das hier 1791 als Hygienemaßnahme errichtet worden war. Der Pavillon besticht durch seine leuchtend gelbe Farbe, die weißen klassizistischen Säulen und eine markante Kuppel, die zu den meistfotografierten Motiven Westböhmens gehört.
Franzensbad (Františkovy Lázně) bildet zusammen mit Karlsbad (Karlovy Vary) und Marienbad (Mariánské Lázně) das weltberühmte Böhmische Bäderdreieck.
Die "Weltbühne Europas": Im 19. und frühen 20. Jahrhundert traf sich hier die europäische Hautevolee, darunter Kaiser, Könige, Denker und Künstler wie Goethe und Beethoven. Während Karlsbad pompös-monumental auftritt und Marienbad durch barocke Verspieltheit glänzt, bewahrte sich Franzensbad eine klassizistische, schachbrettartige Ruhe im typischen kaiserlichen „Schönbrunner Gelb“.
Die Franzensquelle ist das unangefochtene Herzstück, die älteste Heilquelle und der Namensgeber von Franzensbad. Sie befindet sich direkt im historischen Zentrum am Rande des Kurparks. Die Quelle war schon im Mittelalter unter Namen wie Egerbrunnen bekannt. Um diesen Brunnen herum wurde ab 1793 die planmäßige Kurstadt errichtet.Prominente Gäste: Fast jeder historische Kurgast trank hier. Viele Besucher – darunter auch Johann Wolfgang von Goethe – verglichen den prickelnden, kohlensäure- und mineralstoffreichen Geschmack der Quelle scherzhaft mit Champagner. Das stark kohlensäurehaltige, eisen- und sulfatreiche Wasser wird vor allem für Trinkkuren bei allgemeiner Schwäche, Erschöpfung und leichten Verdauungsstörungen eingesetzt.
Die Quelle wird von einem wunderschönen, kreisrunden Empire-Pavillon (Rondell) aus dem Jahr 1832 überdacht. Er ersetzte damals das erste hölzerne Quellhaus, das hier 1791 als Hygienemaßnahme errichtet worden war.
Der Pavillon besticht durch seine leuchtend gelbe Farbe, die weißen klassizistischen Säulen und eine markante Kuppel, die zu den meistfotografierten Motiven Westböhmens gehört.
Quelle: Österreichische Nationalbibliothek / AKON