Das Heilig-Geist-Spital in Nürnberg wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert am Pegnitzufer als Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten errichtet. Aus derselben Zeit stammt die Spitalkirche (Turm links im Bild), die vor allem als Aufbewahrungsstätte der Reichskleinodien von 1424 bis 1796 bekannt ist. Zwischen 1511 und 1527 wurde die Anlage um den hier sichtbaren Wasserbau über der Pegnitz erweitert.
In den Jahren 1938/1939 wurde der Trakt unter der Leitung des Architekten Julius Lincke umgestaltet; dabei wurde dem flachen Chörlein erstmals ein spitzer Erkerturm aufgesetzt. Da dieses Türmchen auf der historischen Aufnahme noch fehlt, lässt sich das Foto auf die 1920er oder frühen 1930er Jahre datieren.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Spital 1945 durch Bombardierungen schwer zerstört. Der Wiederaufbau des Brückentrakts erfolgte 1951–1953 durch Julius Lincke, wobei auch der spitze Erkerturm rekonstruiert wurde. Im Gegensatz zum Wasserbau wurde die Spitalkirche erst von 1960 bis 1963 in stark vereinfachter Form wiedererrichtet.
Heute wird der Brückenbau des Heilig-Geist-Spitals als Alten- und Pflegeheim sowie gastronomisch genutzt.
Altes Foto mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (keine Weiterveröffentlichung oder Nutzung durch Dritte ohne Genehmigung des Rechteinhabers).
Das Heilig-Geist-Spital in Nürnberg wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert am Pegnitzufer als Einrichtung zur Versorgung von Kranken und Alten errichtet. Aus derselben Zeit stammt die Spitalkirche (Turm links im Bild), die vor allem als Aufbewahrungsstätte der Reichskleinodien von 1424 bis 1796 bekannt ist. Zwischen 1511 und 1527 wurde die Anlage um den hier sichtbaren Wasserbau über der Pegnitz erweitert.
In den Jahren 1938/1939 wurde der Trakt unter der Leitung des Architekten Julius Lincke umgestaltet; dabei wurde dem flachen Chörlein erstmals ein spitzer Erkerturm aufgesetzt. Da dieses Türmchen auf der historischen Aufnahme noch fehlt, lässt sich das Foto auf die 1920er oder frühen 1930er Jahre datieren.
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Spital 1945 durch Bombardierungen schwer zerstört. Der Wiederaufbau des Brückentrakts erfolgte 1951–1953 durch Julius Lincke, wobei auch der spitze Erkerturm rekonstruiert wurde. Im Gegensatz zum Wasserbau wurde die Spitalkirche erst von 1960 bis 1963 in stark vereinfachter Form wiedererrichtet.
Heute wird der Brückenbau des Heilig-Geist-Spitals als Alten- und Pflegeheim sowie gastronomisch genutzt.
Altes Foto mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege (keine Weiterveröffentlichung oder Nutzung durch Dritte ohne Genehmigung des Rechteinhabers).