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Germanistisches Institut

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DEU Halle

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tomil_de schrieb am 16.08.2020 16:51 Uhr:
tomil_de

Seit 1863 wird an der Universität Halle auf dem Gebiet der Agrarwissenschaften geforscht und gelehrt. Die Agrarwissenschaften nahmen ihren Anfang in der Villa von Ludwig Wucherer (p Kat. 21). Das von dem Universitätsarchitekten Rudolf Steinbeck konzipierte Lehrgebäude nahm neben Hör- und Praktikumssälen auch Labor- und Sammlungsräume, die Bibliothek sowie die Direktorenwohnung auf. Die stilgleiche Erweiterung von 1897 folgt der sparsamen Bauzier mit Schmuckrillen und gequaderten Fensterbereichen.
Die Giebel im Dachbereich sind heute verloren. Das hier noch zu sehende zweigeschossige Haus mit Satteldach wurde 1912 / 13 abgetragen.
Stattdessen errichtete man in der Formensprache des Neoklassizismus einen Erweiterungsbau mit aufwendiger Fassadengliederung und repräsentativem Skulpturenportal, in dem heute das Germanistische Institut untergebracht ist.
Ab 1951 gab es, erstmals an einer deutschen Universität ein Institut für Landwirtschaftliche Technologie und Vorratspflege. Die spezielle Gaslagerung von Obst geht auf Forschungsarbeiten an diesem Institut zurück.
2009 / 10 zog der Bereich Agrarwissenschaften um auf den Campus Heide-Süd.

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