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Karlstor München (2)

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DEU karlstor münchen

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Stefan_M schrieb am 03.09.2017 19:55 Uhr:
Stefan_M

Das Karlstor in München, diesmal Blickrichtung stadtauswärts.
Ich habe leider keine Datumsangabe, schätze so 1910.

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Stefan_M schrieb am 03.09.2017 20:13 Uhr (bearbeitet am 15.04.2019 15:51 Uhr) :
Stefan_M

Früher links neben dem Tor ein Cafe, und rechts davon auch noch eines. Heute lauter shops: es regiert der Kommerz.
Der Sonnenschirm im Vordergrund/links beim aktuellen Bild verdeckt ohnehin nur wenig sehenswerte Bausünden, ähnlich dem gesichtlosen Block links vom Tor.

Früher links neben dem Tor ein Cafe, und rechts davon auch noch eines. Heute lauter shops: es regiert der Kommerz.
Der Sonnenschirm im Vordergrund/links beim aktuellen Bild verdeckt ohnehin nur wenig sehenswerte Bausünden, ähnlich dem gesichtlosen Block links vom Tor.

Lena schrieb am 04.09.2017 09:03 Uhr (bearbeitet am 15.04.2019 15:51 Uhr) :
Lena

Weißt du, wieso die vielen Verzierungen auf dem Haus rechts entfernt wurden?

Weißt du, wieso die vielen Verzierungen auf dem Haus rechts entfernt wurden?

Stefan_M schrieb am 04.09.2017 15:39 Uhr (bearbeitet am 15.04.2019 15:52 Uhr) :
Stefan_M

Von dem Haus war nach dem Krieg nur mehr eine Ruine da, man hat es aus welchen Gründen immer (Geld? Zeit? Geschmack?) nur in seiner Silhoutte wiederhergestellt. Immerhin. An vielen Stellen in München ist leider nicht einmal das der Fall. Im Gegensatz zu anderen deutschen Städten, die es im Krieg auch fürchterlich getroffen hatte (wie z.B. Münster) hat man sich in München dafür entschieden, vielem von der alten Bausubstanz den Garaus zu machen. Prominentestes Beispiel ist sicher die Südseite des Marienplatzes gegenüber dem Rathaus. Heute befinden sich da leider völlig gesichtslose Zweckbauten mit glatten 50er Jahre Fassaden statt der ehemals reich verzierten, schmucken Bürgerhäuser. Wenn ich ein gemeinfreies Bild finde, mache ich davon auch ein Foto. In einem anderen Blog habe ich gelesen, dass von diesen Häusern sogar noch einige Fassaden nach dem Krieg erhalten gewesen sind, man hat sie dennoch abgerissen und neugebaut. Schade.
Auch beim Karlstor oben hat man sich einige nette Details geschenkt: die Fahnenstangen auf den Türmen, die Verzierungen über dem Torbogen, die Uhren.

Von dem Haus war nach dem Krieg nur mehr eine Ruine da, man hat es aus welchen Gründen immer (Geld? Zeit? Geschmack?) nur in seiner Silhoutte wiederhergestellt. Immerhin. An vielen Stellen in München ist leider nicht einmal das der Fall. Im Gegensatz zu anderen deutschen Städten, die es im Krieg auch fürchterlich getroffen hatte (wie z.B. Münster) hat man sich in München dafür entschieden, vielem von der alten Bausubstanz den Garaus zu machen. Prominentestes Beispiel ist sicher die Südseite des Marienplatzes gegenüber dem Rathaus. Heute befinden sich da leider völlig gesichtslose Zweckbauten mit glatten 50er Jahre Fassaden statt der ehemals reich verzierten, schmucken Bürgerhäuser. Wenn ich ein gemeinfreies Bild finde, mache ich davon auch ein Foto. In einem anderen Blog habe ich gelesen, dass von diesen Häusern sogar noch einige Fassaden nach dem Krieg erhalten gewesen sind, man hat sie dennoch abgerissen und neugebaut. Schade.
Auch beim Karlstor oben hat man sich einige nette Details geschenkt: die Fahnenstangen auf den Türmen, die Verzierungen über dem Torbogen, die Uhren.

Lena schrieb am 04.09.2017 15:50 Uhr (bearbeitet am 15.04.2019 15:52 Uhr) :
Lena

Danke für die ausführlichen Infos, sehr interessant!

Danke für die ausführlichen Infos, sehr interessant!

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